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Tschechoslowakischer Wolfshund

Ausstattung und Eingewöhnung

Der Hund kommt nicht nur mit Halsband und Leine zu Ihnen. Was er sonst noch braucht finden Sie hier:

Tschechoslowakischer Wolfshund bei Nacht

Die Anschaffung will gut überlegt sein

Die Anschaffung eines Tieres ist stets mit einigem Aufwand verbunden und sollte niemals unüberlegt getätigt werden. Erst recht nicht bei einem so anspruchsvollen Geschöpf wie dem TWH. Mehr...

Tschechoslowakischer Wolfshund

Woher bekomme ich einen TWH?

Züchter, Tierheim oder aus privater Hand? Zu den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Herkunft weiter unten auf dieser Seite.

Die Anschaffung eines TWHs.

Welches Leben hat der Hund bisher geführt?

Vom ersten Kennenlernen bis zum Einzug in das neue Heim

Nach gründlicher Überlegung, einen solchen Hund artgerecht halten zu können, tauchen unweigerlich die Fragen auf: Woher bekomme ich einen TWH und was wird er kosten?

Gute Züchter findet man im Internet, wenn es auch noch nicht sehr viele gibt. Um den eigenen Traumhund zu finden können also durchaus weite Fahrten quer durch Deutschland oder die Tschechei anstehen. Die Rasse ist erstens noch so jung, dass sie nicht weitläufig bekannt ist und zweitens ist, wie schon erwähnt, die Haltung mit weit mehr Voraussetzungen verbunden, als bei den meisten anderen Rassen. Nicht jeder hat die nötige Zeit, den Garten oder einen Wald vor der Tür.

Haben Sie mit einem Züchter Kontakt aufgenommen, vereinbaren Sie ein erstes Treffen. Dieses kann weit vor der Geburt Ihrees neuen lebensgefährten liegen und sogar noch vor der nächtesn geplanten Schwangerschaft seiner Mutter! Züchter seltener Rassen planen ihre Würfe mit großer Sorgfalt und die zu erwartenden Welpen sind oft bereits Jahre vorher schon "ausgebucht".

Beim professionellen Züchter wird so ein Hund etwa zwischen 1000€ und 1500€ kosten. Hier haben Sie den Vorteil, sich beide Elterntiere anzusehen und sich vom Charakter der beiden ein Bild zu machen. Auch kann ein Züchter ihnen kompetent Auskunft über die Rasse erteilen, eventuell verbliebene Fragen beantworten und wird nötigenfalls (klären Sie das vor dem Kauf) den Hund zurücknehmen. Nur hier bekommen Sie auch Abstammungspapiere für Ihren Hund, die belegen, dass er tatsächlich reinrassig ist. (falls Sie darauf Wert legen)



TWHs werden mittlerweile auch in Kleinanzeigenmärkten angeboten, wo sie in der Regel für weit weniger Geld zu haben sind. (Wobei - man kann es nicht oft genug betonen - die Anschaffungskosten die geringsten sind, die einem der Hund im Laufe seines Lebens beschert). Grundsätzlich ist nichts dagegen einzuwenden, bedenken sollten Sie aber, dass jeder Hund aus “zweiter Hand” eine Vorgeschichte hat, die Sie möglichst in Erfahrung bringen sollten. Ein Hund, der in seiner Prägungsphase schlechte Erfahrungen gemacht hat und vielleicht unzureichend sozialisiert ist, kann Ihnen später unter Umständen große Probleme bereiten! Ein verantwortungsvoller Verkäufer wird bereitwillig und gern Auskunft geben. Lassen Sie die Finger davon, wenn Sie ein ungutes Gefühl haben, auch wenn der erwachsene Hund ihnen äußerlich gut gefällt, oder die Kleinen Sie noch so süß anschauen.



Egal woher Sie letztendlich Ihren Hund beziehen - er sollte auf jeden Fall die ersten acht Wochen mit seiner Mutter und seinen Geschwistern verbracht haben, sollte gesund und gepflegt aussehen, sauberes Fell, eine feucht glänzende Nase und klare Augen haben und bereits grundimmunisiert sein.

Haben Sie unter den Welpen die freie Auswahl, treffen Sie Ihre Entscheidung mit Bedacht auf seinen späteren “Verwendungszweck”. Soll er einfach Freund und Begleiter sein, zum Schutzhund ausgebildet werden, bevorzugen Sie ein temperamentvolles oder doch eher ein ruhigeres Tier? Schon unter Welpen lassen sich, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt sie miteinander zu beobachten, deutlich Charakterunterschiede erkennen. Wer ist jetzt schon der Boss im Ring, wer hat meistens das Nachsehen usw.

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Vorsorge ist besser als Nachsorge

Schon vor der Anschaffung müssen Leine Halsband, Futter- und Wassernapf vorhanden sein. Die Frage eindeutig geklärt sein, wo wird der Hund seinen Ruhe- und Schlafplatz haben. Innerlich sollte der neue, veränderte Tagesablauf mit Hund schon klar sein, damit der Neuankömmling sich vom ersten Tag an sein neues Leben und eine gewisse Routine gewöhnen kann. Nichts könnte ihn gerade in der schwierigen Zeit der Eingewöhnung mehr verunsichern, als ein ständig sich ändernder Tagesplan.

Seien Sie ihm von Anfang an eine liebevolle und konsequente Bezugsperson, auf die er sich in allen Lebenssituationen verlassen kann und an der er sich orientieren kann. Bemuttern Sie ihn aber nicht all zu sehr; geben Sie Ihm die Möglichkeit, auch seine Eigenständigkeit zu entfalten. Auch ein Wolfshund hat Phasen, in denen er seine Ruhe braucht und allein sein will. Damit ist der Grundstein gelegt für eine langjährige, solide Mensch-Hund-Beziehung, in der beide viel Freude aneinander haben werden.

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