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Hundefutter

Obst ist süß und tut auch Hunden gut.

Der TWH ist ein Raubtier und sein Magen-Darm-Trakt daher auf die Verdauung tierischer Nahrung ausgelegt. Aber auch Obst und Gemüse darf sein. Zur veganen Hundeernährung gehen die Meinungen weit auseinander. Wenn der Hund rein pflanzliche Ernährung auch verträgt - artgerecht ist sie sicher nicht. Mehr...

TWH

Artgerechte Fütterung

Zur artgerechten Fütterung gehört die Kenntnis der Bedürfnisse des Hundes. Welche Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Kohlenhydrate braucht das Tier und wieviel?

Tschechoslowakischer Wolfshund

Die Ernährung des TWHs

Ein gesunder Hund ist mit gutem Fertigfutter problemlos zu ernähren. Man muss sicher kein Fachmann/frau sein, um seinen Hund gesund zu füttern.

Die richtige Ernährung des Tschechoslowakischen Wolfshundes

Richtige Fütterung mit System

Artgerechte Fütterung des Tschechoslowakischen Wolfshundes

Im Normalfall wird der TWH wie jeder andere großwüchsige Hund gefüttert. Handelsübliches Hundefutter von guter Qualität, trocken oder nass, verträgt er sehr gut. Die Futtermenge richtet sich wie bei anderen Hunden auch nach der Größe, dem Gewicht und dem Alter des Tieres. Hunde, die körperlich stark gefordert sind, die trächtige oder laktierende Hündin oder Hunde, die ganzjährig draußen leben, sollten vor allem in der kalten Jahreszeit entsprechend gehaltvolleres Futter erhalten. Gesunde, ausgewachsene TWHs bringen ein Gewicht von 30Kilo (Hündinnen) bis 46 Klio (Rüden) auf die Waage. Diese Werte sollten nicht wesentlich unter- oder überschritten werden.



Die Fütterung des Welpen

Es reicht, einen erwachsenen TWH einmal täglich zu füttern, sobald er ein Jahr alt geworden ist. Welpen erhalten fünf mal täglich kleine Mahlzeiten, die im Laufe der Zeit reduziert werden, wobei aber die Futtermenge steigt. Auch hier bieten die Tabellen und Maßangaben der erhältlichen Futtermittelverpackungen exakte Angaben. Es gibt sehr gutes, speziell auf Welpen großer Rassen abgestimmtes Futter, das aber nicht billig ist. Natürlich kann man das Futter auch selbst zubereiten, aber gerade bei Welpen erfordert es genaue Kenntnisse ihrer Bedürfnisse. Der Tierarzt gibt sicher genaue Auskünfte, was die Zusammenstellung angeht.

Es ist sinnvoll vor dem Einzug des Welpen zu wissen, welches Futter er bisher bekommen hat. Wie hat der Züchter es zusammengesetzt oder welche Marke hat er bevorzugt. Bedenken Sie, dass die Umstellung auf ein völlig neues Lebensumfeld und der Verlust von Mutter und Geschwistern für den kleinen Kerl schon mit enormem Stress verbunden ist. Alles was ihm in dieser Situation vertraut ist, wird ihm die Eingewöhnung erleichtern. Dazu gehört neben einer Decke mit dem Geruch der Mama natürlich auch das gewohnte Futter. Sein junger Magen ist darüber hinaus noch nicht mit vielen Futtersorten in Kontakt gekommen. Eine radikale Umstellung kann zu Erbrechen oder Durchfall führen. Dies gilt bei magenempfindlichen Tieren auch im Erwachsenenalter.

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Mehrere Hunde gleichzeitig füttern

Bei der Fütterung mehrerer Hunde ist es unter Umständen nötig sie vorübergehend zu trennen, um Futterneid und daraus entstehende Beißereien zu vermeiden. Wölfe teilen ihr Futter. Selbst die Ranghöchsten achten darauf, dass auch die rangniederen Tiere zu ihrem Recht kommen. Geht es dabei auch sehr laut und ruppig zu und lässt ihre Esskultur auch deutlich zu wünschen übrig, so verhalten sie sich doch extrem sozial untereinander. Im TWH steckt aber eine Menge Hund. Seit Jahrtausenden hat der Mensch dem Hund die Verantwortung abgenommen sich um seine Artgenossen zu kümmern. Hunde mögen auch im selben Haushalt sehr sozial miteinander umgehen; beim Kampf um Ressourcen wie das Futter, Spielsachen oder die Zuneigung ihres Menschen tun sie dies oft nicht!



Wird der Hund durch Fütterung von rohem Fleisch aggressiv?

Als Raubtier freut er sich über die gelegentliche Gabe von rohem Fleisch. Es ist unsinnig zu glauben, man mache auf diese Weise einen Hund blutrünstig und aggressiv. Jedes Raubtier stellt die Verbindung zwischen Blut und Tötung nur dann her, wenn es Gelegenheit zu erfolgreicher Jagd hatte. Selbst dann hat es damit aber lediglich ein Jagdverhalten gezeigt, das in der freien Natur nur der Nahrungsaufnahme dient und nichts mit Aggression gegen Menschen oder Tiere, mit denen er sozialisiert ist, zu tun hat. Deutlich zu erkennen ist das daran, dass ein Raubtier bei der Jagd kein Drohverhalten und keine Aggression zeigt; also weder die Zähne fletscht, noch knurrt, um das Beutetier nicht zu warnen. Die Darstellung in vielen Filmen, in denen man jagende Wölfe lautstark knurren und mit gefletschten Zähnen sieht, gehen völlig an jeder Realität vorbei. Ein solches Verhalten zeig ein Hund oder Wolf so wie jedes andere Tier nur dann, wenn es sich verteidigen oder gegen einen Konkurrenten zur Wehr setzen muss.

Futterunverträglichkeiten

Eine Futterunverträglichkeit oder Allergie gegen bestimmte Inhaltssoffe ist individuell bedingt und sicher kein Rassemerkmal. Ein solcher Fall ist immer vom Tierarzt abzuklären. Es gibt allerdings bestimmte Lebensmittel, die Hunde generell nicht bekommen dürfen. Stark gesalzene und gwürzte Speisen sind (genauso wie für den Menschen) nicht gut. Als Raubtier ist der Hund in der Lage auch verdorbenes Fleisch zu verdauen ohne daran zu erkranken. Der Grund liegt in seiner extrem konzentrierten Magensäure. Zudem hat er einen kurzen Dünndarm, der es ermöglicht verdorbene Speisen schnell wieder auszuscheiden. Rohes Schweinefleisch sollte gemieden werden. Hunde vertragen es generell nicht gut. Aber auch andere Lebensmittel, die für uns Menschen völlig unbedenklich sind, können bei Hunden zu Vergiftungserscheinungen führen. Hierzu gehören Schokolade und Weintrauben.



Jedem Hund seinen Knochen

Es gibt kaum einen Cartoon bei dem man einen Hund ohne seinen Knochen sieht. Knochen scheinen zur Hundeernährung untrennbar dazu zu gehören. Tatsächlich wird die Gebissmuskulatur durch das Kauen gestärkt und sie haben durch den Abrieb auch eine gewisse zahnreinigende Wirkung. Darüber hinaus beschäftigen sie den Hund für eine lange Zeit. Knochen sollten dennoch nicht zu oft und mit Vorsicht gegeben werden. Entgegen landläufiger Meinung verursachen sie selten Verstopfung, kann aber zu heftigen Durchfällen führen.

Gibt es vegetarische Hunde?

Wie der Wolf ernährt sich auch der TWH mitunter vegetarisch. Zwar bevorzugt er tierische Nahrung, ist als Raubtier aber keineswegs ausschließlich Fleischfresser, da Fleisch allein den Bedarf an Ballaststoffen, Spurenelementen, Mineralien und Vitaminen nicht oder nur unvollkommen decken kann. Viel treffender wäre die Bezeichnung "Beutetierfresser". Wild lebende Raubtiere fressen nicht nur das Muskelfleisch sondern auch die Innereien ihrer Beutetiere, also die Organe, die noch Reste pflanzlicher Nahrung enthalten.

Aber auch Äpfel, Birnen, Pflaumen, Brombeeren, Nüsse, verschiedene Gemüsesorten und Gras bieten dem Hund eine willkommene Abwechslung, die er sich auch gern selbst pflückt, sofern er Zugang dazu hat. Bei der rein veganen Ernährung ist äußerste Vorsicht geboten! Es ist unzureichend dem Hund gekochtes Gemüse und bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zu verabreichen. Dazu muss die pflanzliche Nahrung einem komplizierten Prozess unterzogen werden, der die natürliche Verdauung im Magen eines Pflanzenfressers nachahmt. Die wenigsten können das!

Frisches Wasser muss stets zugänglich sein.

Hunderassen
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