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alter Wolfshund

Der alte Hund

Besondere Aufmerksamkeit sollte dem alten Hund zukommen. Der Hunde-Senior hat oft andere Ansprüche als der Junghund. Wie auch der Mensch braucht er im Alter weniger und energieärmeres Futter, da er sich weniger bewegt. Um nicht übermäßig an Gewicht zuzulegen, sollte er ein spezielles Futter für alte Hunde erhalten. Mehr...

Hunderennen

Nicht übermäßig pflegeintensiv aber anspruchsvoll

Nicht besonders intensiv aber dennoch anspruchsvoll ist die Pflege des TWHs. Das betrifft nicht nur die Fütterung und das Haarkleid, sondern seine Seele, die ebenso pfleglich behandelt werden muss um ihn zu einem rundum zufriedenen Gefährten zu machen. Mehr...

Tschechoslowakischer Wolfshund

Der TWH im Haus

Wieviel Hund verträgt die Wohnung? Mit den Haaren muss man leben können, wenn man sich einen TWH anschafft. Mehr...

Die richtige Pflege des Tschechoslowakischen Wolfshundes

Vom Scheitel bis zur Pfote - rundum gepflegt

Pflege mit System

Als noch nicht überzüchtetes und dem Wolf noch recht nahe stehendes Tier, ist der TWH äußerst robust. Dennoch kommt auch er natürlich nicht gänzlich ohne Pflege aus. Er muss nicht unbedingt im haus oder in der Wohnung gehalten werde, wenn ihm ein ausreichend großes Gehege mit einer geräumigen, trockenem, gut isolierten Hütte zur verfügung steht. Für die Haltung im Freien ist aber unbedingt Voraussetzung, dass man mehrere Hunde hält, damit der TWH niemals alleine ist. Obwohl er ein Naturbursche ist, dem Kälte so schnell nichts anhaben kann, kann man den Hund natürlich auch in der Wohnung halten. Die Wohlfühltemperatur liegt bei den meisten Hunden um 16 Grad. Daher sollten die Räume nicht überhitzt werden. Kuscheln neben dem glühenden Ofen ist eher nichts für so robuste naturen wie den TWH. Was kleinwüchsigen Schoßhunden zusagt, kann für so "dickfellige" Kollegen wie den Tschechoslowakischen Wolfshunden zur Tortur werden.



Regelmäßige Impfungen und Versicherungen

Regelmäßiges Entwurmen, Freihalten von äußerlichen und innerlichen Parasiten und die jährlichen Impfungen gegen die gefürchteten Hundekrankheiten Leptospirose, intranasalen Zwingerhusten, Parvovirose, Hepatitis und Tollwut. Bis au die Tollwut besteht keine Impfpflicht. Allerdings kann man ohne gültigen Impfnachweis mit dem Hund nicht reisen und auch keine Veranstaltungsorte wie Hundeausstellungen oder Zoos besuchen. Zu bedenken ist auch, dass eine eventuelle Erkrankung an einer der oben genannten Krankheiten in kurzer Zeit ein Vielfaches der Impfungen kostet.Viele Versicherungen bieten mittlerweile Hundekrankenversicherungen an. Sie beinhalten in der Regel auch Tier-Op-Versicherungen.

Die profilaktisch angebotenen Impfungen sollten jedem Hundebesitzer selbstverständlich sein. Es geht hierbei ja nicht allein um das Wohl des Hundes, sondern gleichermaßen um das seiner Besitzer.

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Alle Jahre wieder - der Fellwechsel

Was allerdings den TWH in Punkto Körperpflege von anderen Rassen deutlich unterscheidet, ist der hohe Anspruch, den er an die Toleranz seiner Besitzer stellt, wenn zweimal jährlich sein Fellwechsel “ins Haus” steht.(Sofern er im Haus gehalten wird). Auch andere Rassen haaren zum Teil beträchtlich. Schon beim Griff in das Fell, fallen einem wahre Wollberge in die Hände. Die Mengen an Haaren, die der TWH verliert, überfordern die stärksten Staubsauger und finden sich auch in den entlegensten Winkeln (und das über einen Zeitraum von jeweils mehreren Wochen). Außerdem sieht er in dieser Zeit häufig ein wenig ungepflegt aus, weil er regelrecht in Fetzen hängt. An Brust und Oberschenkeln löst es sich in ganzen Platten. Regelmäßiges, das heißt mindestens zweimal tägliches Bürsten, hilft ein wenig. Eine gute Drahtbürste und ein grobzinkiger Kamm reichen aus. Scheren muss man das Tier nicht, das Fell neigt nicht zum Verfilzen. (Das Fell, ansonsten sehr drahtig, ausgekämmt jedoch herrlich weich, eignet sich aber hervorragend zum Verspinnen und Verstricken. Das vielleicht als kleiner Trost).

Schmutz trägt der TWH erstaunlich wenig ins Haus, selbst nach ausgedehnten Spaziergängen bei Schmuddelwetter. Sein Fell verfügt über einen gut funktionierenden Selbstreinigungsmechanismus, der es in der Regel auch unnötig macht, ihn zu baden. Sollte sich ein Vollbad nicht vermeiden lassen, etwa weil der beste Freund sich in einer unbeobachteten Sekunde im Dung gewälzt hat, dann sollte man ihn der Witterung entsprechend mit einem milden Hundeshampoo möglichst im Freien waschen. Natürlich geht das auch im heimischen Badezimmer. Das Bad allerdings anschließend trocken zu legen, zu reinigen und die Mengen an ausgefallenen Haaren aus dem Abluss zu fischen nimmt mehr Zeit und Nerven in Anspruch als den Hund zu waschen.

Fell mit Selbstreinigungsmechanismus

Der TWH bringt nicht viel Schmutz mit ins Haus. Sein Fell verfügt über einen gut funktionierenden Selbstreinigungsmechanismus. Ein Problem aber ist das Fell selbst. Bei jedem Fellwechsel verliert der TWH wahre Berge an Wolle. Allerdings kann man aus der Not eine Tugend machen, indem man das Fell sammelt und verstrickt. Mehr...

Jedem Tierchen sein Pläsierchen

Es sollte aus verschiedenen Gründen kein Shampoo für den menschlichen Gebrauch benutzt werden. Wie auch der Mensch besitzt der Hund eine natürliche Schutzschicht auf Haut und Haaren, die ihn vor Kälte und Nässe schützt. Einmal weggewaschen ist auch der Schutz weg. Bei Regen wird die Haut nass, der Körper kann schneller auskühlen. Wir Menschen benötigen diesen Schutz nicht zwingend, der Hund aber sehr wohl. Wir wachsen in unserer Gesellschaft mit einem anerzogenen Ekel vor unseren individuellen Gerüchen und Körperausdünstungen auf und sind peinlich bestrebt, diese täglich durch Duschen und Bäder zu beseitigen. Unsere Kleidung ermöglicht uns dieses im Grunde völlig überflüssige, widernatürliche und auch ungesunde Verhalten. Anschließend besprenkeln wir uns zusätzlich mit künstlichen Düften aller Art um unsere natürlich Identität zu überdecken. (Um keine Mißverständnisse entstehen zu lassen: Ich bin kein Gegner von Körperpflege. Wir machen nur einfach zu viel des Guten!)

Jedem Tierchen sein Pläsierchen - das mag man als Mensch so halten und dabei glücklich sein. Hunden aber ist dies ein Graus! Für die empfindliche Hundenase ist schon der beissende Geruch eine Qual. Im Gegensatz zu uns erkennen Hunde sich nicht am Namen oder an ihrem Gesicht sondern an ihrem persönlichen Duft. Nimmt man dem Hund seinen Geruch, nimmt man ihm auch einen Teil seiner Persönlichkeit. Er wird nicht mehr erkannt. Im schlimmsten Falle wird er dann von Artgenossen nicht mehr als Hund behandelt, sondern als Beute. Besonders Schoßhunde leben in dieser Gefahr.



Kümmern ist auch Seelenpflege

Er muss nicht unbedingt im Haus gehalten werden, obwohl er sicher bevorzugt seine Menschen stets in unmittelbarer Nähe zu wissen. Sofern er einen weiteren Hund zur Gesellschaft hat und die Möglichkeit, sich bei schlechtem Wetter in eine trockene, vor Zugluft geschützte Hütte zurückzuziehen, machen ihm auch hohe Minusgrade nichts aus. Sein vom Wolf ererbter Pelz mit reichlich Unterwolle schützen ihn hervorragend. Auf gar keinen Fall ist er im Zwinger zu halten (was man generell keinem Hund, egal welcher Rasse, antun sollte). Er würde sehr schnell seelisch verkümmern.

Wobei ich zum Schluss dringend darauf hinweisen möchte, dass der TWH zwar in seiner Körperpflege recht anspruchslos ist, dafür aber seelisch und geistig um so mehr gepflegt und gefördert werden will und muss. Dazu aber mehr unter der Rubrik Mehr...

Last Not least: Nicht unbedingt zur Pflege gehörend, aber enorm wichtig ist eine gute Haftpflichtversicherung.



Die Grundausstattung für den Hund

Natürlich darf es Schnickschnack sein. Wer seinen Hund liebt und stolz auf ihn ist, der schmückt ihn mit einem besonderen Halsband, einer auffälligen Leine und beschenkt ihn gerne mit ausgefallenen Hundebettchen, Spielsachen und anderem Zubehör. Dies soll hier aber nicht Thema sein. Hier eine Auflistung der wirklich wichtigen Dinge für den Hund:

- Die richtige Hundeleine

Die Leine sollte dem TWH entsprechend sehr strapazierfähig sein. Für den Auslauf im Freien ist eine Laufleine, die sich mittels einer Feder selbst einrollt und somit nicht auf dem Boden hängt, sehr praktisch. Allerdings erfordert sie etwas Übung von Hund und Halter. Ein Hund, der den Gebrauch nicht kennt, fühlt sich frei, will unter Umständen einen Sprint hinlegen und staucht sein Genick und den Arm seines Halters am unvermittelten Ende der Leine. Für die Stadt und den kurzen Spaziergang ist eine kurze Leine (ein Meter reicht völlig) sinnvoll. Die Länge richtet sich nach der Größe des Hundes. Wählen Sie sie in jedem Falle so, dass der Hund bequem bei Fuß laufen kann. Die Leine sollte aus geschmeidigem, strapazierfähigen und unverottbarem Material sein. Sie sollte so leicht sein, dass sie dem Hundehalter nicht zu schwer wird. Leinen aus Leder und Naturmaterialien sind schön, werden aber von den Tieren gerne zerkaut und in in unbeobachteten Momenten sogar gefressen.So kann eine Leines schon mal zum sehr teuren Leckerchen für den Hund werden und mit viel Pech mit einem Gang zum Tierarzt enden.

- Was ist besser - Halsband oder Geschirr?

Anders als bei den Hundeleinen sind bei Halsbändern solche aus Leder oder Naturmaterialien am besten. Sie sind flexibel, weich und schneiden nicht ein. Natürlich sollten sie groß genug sein. Sie passen ideal, wenn zwischen Halsband und Hundehals locker eine Hand passt. Es darf allerdings nicht so locker sitzen, dass der Hund sich allein daraus befreien kann. Unabhängig von Leine und Halsband ist bei manchen HUnden ein Geschirr sinnvoll. TWHs sind oft erstaunlich geschickt darin, sich aus dem Halsband heraus zu winden. Es gibt besonders sichere Geschirre für sie. Auch das Geschirr sollte perfekt angepasst sein, einfach anzulegen und abzunehmen und im Brustbereich gepolstert. Es gibt Geschirre, an die kann man bei Wanderungen einen klienen Hunderucksack oder Packtaschen anbringen. So kann der Hund seine eigene Utensilien wie Wasserflache, Napf, Ersatzleine und Leckerchen selbst trage. Es ist aber darauf zu achten, dass das Gepäck für den Hund nicht zu schwer wird.

Welpen müssen den Umgang mit Geschirr, Leine und Halsband spielerisch erlernen, um sie nicht als lästig oder gar beängstigend zu empfinden.

- Der Wasser- und Fressnapf

Ausführung, Farbe und Material sind reien Geschmacksache. Ihrem Hund wird die optische Ansicht seiner Fressnäpfe egal sein. Für ihn ist wichtig, dass die Näpfe nicht zu leicht, also standfest sind und er sie beim Fressen nicht vor sich her durch die halbe Wohnung schiebt. Für eine unkomplizierte Reinigung sollten die Napfe glatt und ohne Verzierungen sein, das Material sollte nicht abfärben und hitzebeständig sein. Große Hunde bevorzugen oft einen Futter-Ständer, aus dem sie sich ohne den Kopf senken zu müssen bedienen können. Dies ist für das alte Tier praktisch, aber nicht wirklich empfehlenswert so lange der Hund jung und gesund ist. In der freien Natur wird Wildhunden und Wölfen das Futter auch nicht in erhöhter Stellung kredenzt und ein Fressen in dieser Position kann auf Dauer eine Verkürzung der Halsmuskulatur zur Folge haben.



- Das richtige Futter

Gerade für die ersten Tage nach dem Einzug des Tieres sollte ausreichend Futter schon im Haus vorhanden sein. Denken Sie bitte daran, solches Futter zu besorgen, das Ihr Hund bereits kennt und gewohnt ist. Der Züchter oder Vorbesitzer wird Ihnen sicher gern auch eine entsprechende Portion des bisher verabreichten Futters mitgeben. Erinnern Sie ihn daran. Im Laufe der kommenden Wochen können Sie das Futter, wenn Sie dies möchten, langsam umstellen. Wolfshunde vertragen alle gängigen Hundefuttersorten problemlos. Achten Sie trotzdem auf ein hochwertiges Futter für großwüchsige, schnellwachsende Rassen. Natürlich können Sie das Futter für Ihren Hund auch selbst herstellen. Den Hund zu barfen (BARF - Biologisch artgerechte Rohfütterung) mag für Veganer unschön sein; für den Hund ist es die natürlichste Sache der Welt. Sollten Sie an dieser Form der Ernährung interessiert sein, so fragen Sie den Züchter oder Ihren Tierarzt nach Empfehlungen. Mehr dazu unter Ernährung

Hilfreich sind auch Hunde-Leckerlies zur Begrüßung und für die zahlreichen, kleinen Belohnungen, die in der ersten Zeit anstehen müssen fürs Herkommen, Sitz-, Platz und sonstige Übungen, Stubenreinheit, etc.

- Wie Hund sich bettet so schläft er - das Hundebett/der Hundekorb/die Hundedecke

Die Frage nach dem Schlafplatz des Hundes sollten Sie idealerweise lange vor dem Einzug Ihres TWHs geklärt haben. Ist das neue Familienmitglied erst einmal im Haus, sind sowohl Hund als auch Sie und Ihre Familie viel zu sehr mit dem Einzug beschäftigt, um sich nun Gedanken über den geeigneten Platz für das Hundekörbchen zu machen. Der Ort für das Hundebett sollte gründlich durchdacht werden. Nichts ist unangenehmer für den Hund, als sich gleich in der Eingewöhnungsphase mehrmals auf einen wechselnden Schlafplatz einstellen zu müssen. Es erschwert dem Tier die Eingewöhnung unnötig. Da das Bettchen oder Körbchen sein ganz eigener und persönlicher Ruheort sein sollte an den er sich bei Bedarf zurück ziehen darf, sollte ihm dieses gleich vertraut gemacht werden und nach Möglichkeit nicht mehr umgestellt werden.



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Der Hundekorb oder das Hundebett sollte an einem ruhigen und geschützten, möglichst nicht zu warmen Ort stehen, von dem aus der Hund alle Personen sehen und hören kann und dennoch nicht im Weg liegt. Als soziales Rudeltier möchte er nicht ausgeschlossen werden oder allein sein - auch nicht beim Schlafen! Wer seinen TWH nachts bei sich haben möchte, der kann ihm natürlich einen zweiten Schlafplatz im eigenen Schlafzimmer zur Verfügung stellen. Auch gegen das Schlafen im gemeinsamen Bett ist im Prinzip nichts einzuwenden, sofern Mensch und Hund sauber, gesund und frei von Ungeziefer sind. Voraicht: Die drahtigen Haare des TWH laden nicht wirklich zum hautnahen Kuscheln ein. Sie Stechen durch jeden dicken Schlafanzug! Gerade der Welpe wird es in der Entwöhnung von Mutter und Geschwistern aber sicher toll finden. Bedenken Sie dabei, dass der Hund auch als erwachsenes Tier dieses Privileg als Gewohnheitsrecht beanspruchen und sich nur noch unter größtem Protest davon abbringen lassen wird. Was natürlich aus seiner Sicht absolut nachvollziehbar ist.

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